AMAnews November 2025 — Sponsored Product Video, Promo-Gebühren-Kehrtwende & Q4-Taktiken
Sponsored Product Video Ads werden breit ausgerollt, Amazon dreht kontroverse Promo-Gebühren zurück, und Q4 bringt eine Flut von Updates, auf die Seller sofort reagieren müssen.
Wichtige Erkenntnisse
- Sponsored Product Video Ads werden breit ausgerollt — Placements jetzt testen.
- Amazon hat mehrere kontroverse Promo-Gebührenänderungen rückgängig gemacht.
- Suchsichtbarkeit-Verschiebungen beeinflussen das organische Ranking vor BFCM.
- Neue Advertising-Reporting-Felder ermöglichen bessere Attribution.
- Operative Änderungen betreffen FBA Inbound und Lagerplanung.
Kapitel
Der Artikel
November 2025: Ein transformativer Monat für Amazon Seller
Während der Q4-Feiertagsrausch vor Black Friday und Cyber Monday offiziell beginnt, hat Amazon eine Flut von Updates losgelassen, die Suchsichtbarkeit, Gewinnmargen und Werbestrategien direkt beeinflussen.
Amazon Advertising-Updates & Kritische Warnungen
Der Launch von Sponsored Product Videos
Das herausragende Update des Monats ist der offizielle Rollout von Sponsored Product Video Ads. Advertiser können jetzt bis zu fünf Feature-spezifische Videos pro Sponsored Placement hochladen. Jedes Video wird von einer kurzen, KI-generierten Feature-Beschreibung basierend auf dem Video-Content begleitet. Amazons Algorithmen selektieren dynamisch bis zu drei Video-Thumbnails für die Anzeige.
Marken, die Videoproduktion vernachlässigt haben, werden bei Klickraten erheblich bestraft, da Wettbewerber SERP-Fläche mit reichhaltigem, bewegtem Content belegen.
> WARNUNG: Die geheime Feiertagsbid-Erhöhungsfalle
Für kürzlich erstellte Kampagnen ist eine Regel automatisch aktiviert, die Gebote um 50 % zwischen dem 11. und 25. Dezember erhöht.
Die UI-Implementierung ist stark fehlerhaft: Wenn Sie nach unten scrollen, um das Kontrollkästchen zu deaktivieren, und dann nach oben scrollen, um einen anderen Teil der Kampagne zu bearbeiten, schaltet die Plattform die 50-%-Erhöhung regelmäßig wieder ein — ohne Benachrichtigung. Da dieser Multiplikator bis zum 11. Dezember inaktiv bleibt, werden Advertiser das Problem wochenlang nicht bemerken — bis ihre CPCs über Nacht explodieren. Alle kürzlich erstellten Kampagnen müssen unbedingt geprüft werden.
Brand Share of Voice Reservations: Mit äußerster Vorsicht handhaben
Die Grundidee: Marken können Top-of-Search-Placements für markenspezifische Keywords für genau 30 bis 92 Tage reservieren. Jedoch:
- Keine Anpassungen erlaubt: Sobald die Kampagne läuft, kann weder Budget, Laufzeit noch die Keyword-Liste geändert werden.
- Budget-Bloat: In einem Test wurden die prognostizierten erforderlichen Budgets auf über 10.000 € für einen Standard-30-Tage-Lauf hochgetrieben.
Meaningful Fixes: vCPM und B2B Sponsored Brands
Video Cost-Per-Thousand-Impressions (vCPM)-Kampagnen haben endlich die dringend benötigten Metriken erhalten: tatsächliche Sales via Clicks und ACOS/ROAS via Clicks. Sponsored Brands verfügen nun über eine B2B-only-Delivery-Option.
Content, SEO und die sich entwickelnde SERP
Mehrere Variationen in der SERP
Amazon zeigt jetzt bis zu drei Variationen einer einzelnen ASIN gleichzeitig in den Suchergebnissen an. Das stellt ein massives Risiko für Marken mit schlecht optimierten Variations-Titeln und -Bildern dar. Marken müssen die Hauptbilder über Child-ASINs hinweg optimieren, um Unterschiede visuell zu kommunizieren.
Marketplace & Richtlinien-Kehrtwenden
> WARNUNG: Coupon-Gebühren-Restrukturierung (5. Nov.-Schwelle)
Amazon hat vollständig zurückgerudert:
- Die variable Rate wird von 1,5 % auf 0,75 % halbiert.
- Die Gesamtvariabelgebühr ist jetzt strikt auf 300 € pro Coupon begrenzt.
Entscheidende Frist: Dieser Schutz-Cap gilt nur für Coupons, die am 5. November 2025 oder danach erstellt wurden. Für davor erstellte Q4-Coupons gelten weiterhin die alten, teuren, unbegrenzten Regeln. Seller müssen dringend ihre Coupons löschen und neu erstellen.
Was Seller jetzt tun sollten
- Alte Coupons neu erstellen: Alle Coupons vor dem 5. November identifizieren, löschen und neu erstellen.
- Aktuelle Kampagnen prüfen: Alle in den letzten 30 Tagen erstellten Sponsored Products-Kampagnen auf die auto-selektierte „50% Feiertagsbid-Erhöhung" prüfen.
- Variations-Bilder klarstellen: Hauptbilder jedes Child-ASIN aktualisieren, um Variationsdetails visuell zu kommunizieren.
- Video-Assets vorbereiten: Feature-spezifische Kurzclips für den Sponsored Product Videos-Rollout entwickeln.
- Product Types optimieren: Backend-Attribute der bestperformenden ASINs auf Fehlkategorisierungen prüfen.
- B2B-Zertifikate hochladen: ISO-Management- oder EcoVadis-Dokumentation im neuen Account-Level-Zertifizierungsportal einreichen.
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